Monday, September 8, 2014

Wollfest Hamburg 2014



Am Wochenende fand in Hamburg das erste Wollfest statt. Ich war gespannt, wie es mir gefallen würde - und war begeistert. 
Nicht nur wegen der schönen Garne, die es zu bestaunen und zu streicheln gab, sondern vor allem wegen der vielen herzlichen Begegnungen.
Ich sage es ja immer wieder: Fäden schaffen Verbindung.

Genauso auch Blogs wie sich kurz vor Ende der Veranstaltung so richtig zeigen sollte. Im Vorwege mailte ich mit Frau Vau, deren Interesse an Photos mich immerhin einige wenige Male die Kamera rausholen ließ. Ansonsten war ich viel zu beschäftigt, um noch ans Photographieren zu denken. 


Verabredet war ich mit einer Arbeitskollegin und ihrer Familie. Deren Tüten waren schon bis oben gefüllt als wir uns trafen. Hier hatten wir gerade die Schätze bewundert während einer Erholungspause auf dem Campus der Uni HH.



Der Eingang geschmückt mit gestrickten Fahnen - ein fröhliches Willkommen.


Mein persönliches Highlight war der informelle Knit-Along mit Anke/fallmasche, die unter ihrem Label Ankestrick Anleitungen zu Modellen genau nach meinem Geschmack anbietet. 
Gut gewappnet durch ihre Unterstützung und mitgezogen durch die Freude aller in diesem Kreis mache ich mich an den Versio. (Ich hoffe, die Seiten sind auch ohne Anmeldung bei ravelry sichtbar.)


Plötzlich zog meine sympathische Platznachbarin einen Pulli aus der Tasche, zog ihn über, genau wie auch Anke und die beiden machten aus dem Stehgreif eine Mini-Modenschau mit Ankes neuestem Design Nightswimming


Die eine lebt in Berlin, die andere in England. Heute war ihre erste persönliche Begegnung. Die Freude ist den Gesichtern anzusehen.

Tja, und dann klöne ich wieder mit meiner Nachbarin und wir schauen uns die Strickzeuge in den Händen gegenüber an. Bewundern ein mehrfarbiges Muster. Da klingelt etwas in mir, ich schaue von den Händen der Strickerin in ihr Gesicht und sehe Antje aus Basel vor mir, mit der mich nicht nur das Stricken sondern auch die Liebe zu den Bergen verbindet. Persönlich kennengelernt haben wir uns wiederum im Hause Seelenruhig.



Soviel Freude erlebt in so wenigen Stunden.

Einen herzlichen Dank an das Organisationsteam für ihre große Arbeit. Es ist euch gelungen! 

Friday, July 4, 2014

von der Düne in die Vase



Immer wieder bin ich begeistert von dem Farbspiel, das der Abendhimmel draußen und drinnen vor meinen großen Fenstern zaubert.
Der Schein im Glas.
Die leuchtende Feder.
Der erleuchtete Shiva aus dem fernen Himalaya.


Meine vielen, vielen Schätze von diversen Strandspaziergängen schiebe ich in allen Zimmern immer hin und her. Schon oft habe ich an eine "richtige" Dekoration in einem Tablett zum Beispiel gedacht, doch dann verwerfe ich den Gedanken.
So liegen bei mir halt überall Muscheln, Steine, Hölzchen, Federn, Meeresglas und Reste von Fischernetzen herum.

In der Vase stehen zwar keine Blumen, aber ich hoffe, die getrockneten Gräser gelten auch beim Flower-Friday.


Von dieser herrlichen Düne stammen die Gräser.

Und nein, Hamburg liegt entgegen aller Annahmen nicht am Meer ;-)




*   M e e r   *


Saturday, June 28, 2014

norddeutscher Alpenhimmel



Vielen Dank für eure lieben Worte zu den letzten Posts. Sie freuen mich immer ausgesprochen dolle*.

Hier habe ich noch einen norddeutschen Himmel. Den habe ich photographiert, weil dieser Blick so sensationell untypisch war:
Beim Wäsche aufhängen im Garten dachte ich mit einemale, ich sei in Alpennähe. Da musste ich natürlich schnell meine Kamera holen.

laut Duden: dolle =  sehr, stark 
Gebrauch norddeutsch. Beispiele ich habe mich ganz doll gefreut 
 

Friday, June 27, 2014

Spaziergangsblumen



Diese Woche habe ich wieder einmal einen Blumenstrauß für den Flower-Friday.


Gefühlte 100 Meter vor meiner Haustür beginnen die Felder und Wälder. Jeder Spaziergang oder jede flotte Trainingsrunde führt zu vollen Händen meistens schon am Anfang. Einfach herrlich!


Viele Blumennamen kenne ich nicht. Dieses dürfte ein Malvengewächs sein.


Das Tversted-Glas steht auf einer recht kahlen Fensterbank. Beim Fernsehen habe ich meist das Fenster nämlich angelweit auf und genieße den Blick in den weiten Himmel, der in Norddeutschland zur Zeit bis über die Einschlafzeit noch hell ist.

*   S o m m e r   * 

Saturday, June 21, 2014

Hamburg!



 



Hamburger Elbbrücken - der Michel







links die "Unvollendete", die Elbphilamonie und das Riesenrad vom Hafenfest





Einer meiner schönsten Hamburg-Momente ist es, wenn ich aus der Stadt kommend auf dem Nachhauseweg die Elbe überquere. Ganz häufig schon habe ich von dort Hamburg in den schönsten Farben gesehen, doch immer vom Steuer aus nur rüberluschernd.

Letzten Sonntag hatte ich das große Glück zum genau richtigen Moment auf dem Beifahrersitz zu sein.


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