Wednesday, March 4, 2015

Winterglück




Winterglück habe ich mir gewünscht, Winterglück habe ich bekommen.
 Den Post-Titel habe ich von Antje abgewandelt übernommen.
Nur das ich vom Winterglück schwärme, wenn andere frühlingssehnsüchtig sind. Bin ich zuhause auch. Doch mein Winter liegt nun mal immer im März.


Der Wunsch nach Entspannung und Ruhe führte uns für die ersten Tage wieder einmal ins Alpbachtal auf die gemütliche Zirmalm.

Fast der Blick vom Frühstückstisch.


Das Wetter war besser als am Abfahrtstag in Hamburg vorausgesagt: Damals drohten uns noch 11 Tage Nebel (ach, wie gut ich den kenne)und ständige Wolken mit Schneefall.


Gestern am Einfahrtag war uns jedoch das Glück hold und ich saugte die Sonne und die Fernblicke geradezu auf.


Glück: Pulverschnee! Abseitsfahren möglich.


Fast alle Ausrüstung ist in diesem Jahr neu. Freude und Tränen lagen bei der ersten Abfahrt dicht beieinander:

Neue Ski - alte Füße.
Der Rücken hält, was für ein Glück! -  Muskelschmerzen in den Beinen wie noch nie. Halt 4 Wochen kaum Sport wegen eben schlimmen Rücken.


Antje wünscht Ausrüstungsinfo:
Ski: K2 WayBack - sehr gut. Ich laufe deutlich sicherer. Kann unterwartete Schwünge fahren. Auch abseits der Piste. Dafür habe ich ihn ja gekauft.
Stiefel neu: La Sportiva Spectre.
Bindung alt, die zuverlässige Diamir.
Stöcke: Leiki, uralt. Den einen 1992 gekauft, der andere ist ein Ersatz, weil sein Vorgänger unter Schneemassen vergraben nicht mehr auffindbar war. 
Zum ersten Mal mit Helm: Überraschend angenehm und vor allem: lila!


Vorboten der Wolken von heute. Das hieß vormittags herrlich gemütlich rumdaddeln. Regeneration mit diversen Massagecremes und leichtem Yoga.
Zum Glück aufgerafft zum nachmittäglichen Skilaufen. Herrliche Verhältnisse, guter Schnee. Sogar ein Hauch von Sonne. Später starker Schneefall. Wir beiden alleine am Rande des Skigebietes. Fast ein Tourengefühl und vor allem: Endlich Winter für mich!


Gestrige Abendsonne.

Morgen soll es heftig schneien. Mal schaun, was wir machen. Es gibt die Option einer sogenannten Schlechtwetter-Skitour auf das Feldalphorn.

Mehr Winterglück auf meinem Blog:
 
 



Friday, February 27, 2015

Mein ganz besonderer Blumenstrauß



Fresien im Februar - ein lange, lange Tradition.

Es sind meine Geburtagsblumen - aber nur, wenn sie von meiner Mutter kommen.
Schon öfter tauchten sie in meinem Blog auf und in einem meiner ersten Bloggerjahre erzählte ich die ganze Geschichte. Damals schrieb ich noch auf Englisch, weil Bloggen für mich in Verbindung mit einer internationalen Gruppe begann. Lang, lang ist's her. 

Noch viel länger die Tradition der Geburtstagsfresien. 
Diesmal hat sich etwas geändert: Zum ersten Mal besorgte ich sie in ihrem Auftrag selber und dieser Post ist für meine Mutter, damit sie sie wenigstens hier sehen kann.

Danke, Mama. Für alles. 



Wie in jedem Jahr ist es der schönste Strauß. Dieses Jahr begeistert mich die wunderschöne Farbe.




 Mehr Blumen gibt es bei Holunderbluetchens FlowerFriday #8/15.





 

Sunday, February 22, 2015

Auf den Nadeln - Februar 2015 / Ankestrick



Im Augenblick bin ich fast ausschließlich mit einem Strickteil beschäftigt. Klar, an den angefangenen Teilen vom Januar stricke ich auch mal hier und da eine Reihe und die Baby-Tunica hat den Rücken fertig. Die Spirogyra sind fertig und verschickt.

Dieses ist mein Beitrag zu Maschenfein's sehenswürdigen Sammlung: Auf den Nadeln {Februar}


Gestern war ein ganz besonderer Nachmittag: Die angefangene Summerhill traf sich mit ihrer Designerin Anke und vielen strickenden Frauen in Naima's Mylys zu einer gemütlichen Runde "show and tell" von Ankestrick-Modellen.


Anke lernte ich auf dem Wollfest kennen und war total angeflasht von der damaligen Strickrunde. Schon lange Mitglied bei Ravelry bin ich jetzt auch aktiv in einer Gruppe dabei.


Den heutigen Morgen verbrachte ich mit einer vergnüglichen Art des Denksports "Logical":
Wer hat welchen Ravelry Namen, welchen echten Namen, wer zeigte welches Modell und hat neben wem gesessen?


Konzentriertes Stricken gelang mir nur sehr wenig bei all dem, was es zu sehen, zu fühlen und zu klönen gab.


Herzlichen Dank an Anke für deine Warmherzigkeit, danke an Naima für die Gastfreundschaft und danke an euch alle für diesen vergnüglichen Nachmittag.


PS. Falls ich jemanden bei meiner Bitte um Veröffentlichkeit der Photos übersehen habe, meldet euch, ich lösche das Photo sofort.

Friday, February 13, 2015

Frühling auf der Fensterbank


Von ganzen Herzen freue ich mich darauf im März endlich in den Schnee zu kommen. Bislang hatte ich einen einzigen Tag, an dem ich winterglücklich war, liebe ich doch den Schnee. Ich hoffe auf mehr.


Hier und jetzt im norddeutschen Nebelgrau machen mich jedoch mittlerweile Frühlingsfarben und erste Vorboten glücklich.
Die vom Nachbarn geschenkten Korkenzieherhasel-Zweige haben ihre Kätzchen aufgemacht. Einige interessante Zweige schnitt ich während eines grauen Spaziergangs entlang von Feldern - und siehe da, auch hier fängt es an munter zu sprießen.


Den Ausschlag für die Photos und somit diesen Post gaben die Sonnenstrahlen, die sich plötzlich durch den Hochnebel ins Zimmer und auf den Rasen ergossen.  Herrlich!

Mehr Blumenfreuden gibt es beim FlowerFriday #6/15 

Sunday, January 25, 2015

Auf den Nadeln - Januar 2015


Ich stricke mein Leben lang, mal mehr, mal weniger intensiv. In den letzten Monaten nicht nur mehr, sondern höchst intensiv. Zahlreiche Projekte liegen angefangen auf den Regalen; freudig streichel ich neue Wolle; selten habe ich so viele Geschenke gestrickt.

Völlig gen Null hingegen liegt meine online Schreiblust - sei es im eigenen Blog, bei Kommentaren, in Foren. Ein bisschen besser sieht es bei Ravelry aus. Klar, das ist Stricken. 
Beim Lesen (gar nicht Null) stieß ich neulich auf einen Strickblog, der mich so animiert hat meine zahlreichen Projekte hier zu dokumentieren und so endlich einmal wieder zu posten.

Die Spirogyra Handschmeichler sind wie vom Geburtskind gewünscht in einer Meeresfarbe. Ich bin selber ganz positiv gestimmt, wenn ich diese in den Händen halte. Bald sind sie fertig zum Versenden.  


Mein Landzeitprojekt ist die Jacke Summerhill. Gestartet im Spätsommer nach dem tollen Hamburger Wollfest, an dem ich Designerin persönlich kennenlernte. Zum ersten Mal ein Oberteil von oben gestrickt in einer für mich völlig neuen Konstruktion. Sehr anregend, beim ersten Mal recht anspruchsvoll. Wieso erstes Mal? Leider traf ich anfangs eine falsche Garnwahl, gab mit dem Garn aber nicht auf, räppelte und strickte in einer anderen Größe. Es dauerte zu lange bis ich kapierte, dass das Garn einfach dran schuld ist und nicht geeignet für die Jacke. 
Gerettet hat mich letztendlich meine Arbeitskollegin, die zu meiner Unterstützung diese Jacke in einem anderen Garn anschlug und ich ihr zum 3. Anlauf folgte. Jetzt ist alles gut mit Holst Coast (schon wieder das Meer).
Alle Schwierigkeiten sind überwunden, nun handelt es sich nur noch um etwas langwieriges glatt-rechts Gestricke. 
Somit ist Summerhill jetzt mein Beim-Lesen- und Klönrunden-Projekt und wird wohl noch einige Monate mit diesem dünnen Garn auf den Nadeln bleiben.



Ein altes Langzeit-Projekt ist mein 4. Shetland Triangle aus handgesponnenem Merino/Seiden-Gemisch. Gesponnen nicht von mir sondern von einer Dame aus dem Nachbardorf.
Lange dümpelte er; nun vermisse ich ein Tuch in dieser Farbe und bin wieder dabei.




Anfang Januar noch auf den Nadeln, jetzt zum Glück fertig und häufig getragen: Ein Cowl, wieder von Anke entworfen. Er war auf meinem Weihnachtsgruß bereits zu sehen und hat ein eigenes Post verdient.


Diese Merino-Wolle ist noch nicht auf den Nadeln, gehört dort aber dringend hin, soll es doch eine Baby-Tunika werden. Das Baby wird dieser Tage das Licht der Welt erblicken und es ist ein Gemeinschaftsprojekt wiederum mit besagter Arbeitskollegin, die ein passendes Jäckchen strickt. Garn für winzige Accessoires wird bestimmt übrig bleiben.


Ganz fröhlich machen mich diese Farben. Im Norddeutschen Dauergrau und in den ersten Januarwochen herrschendem Dauerregen kaufte ich dieses für mich ungewöhnlich dicke Garn alleine wegen der Farben. Fertig und gerne getragen sind bereits Handwärmer und kurze Stiefelstulpen. Wolle wartet noch für eine Mütze und einen Loop. Leider ist die Wolle eigentlich nichts für meine empfindlich reagierende Haut, aber ich konnte den Farben nicht wiederstehen. Die Mütze werde ich abfüttern, für den Loop habe ich noch keine Idee.

Nein, das sind jetzt nicht alle meine angefangenen Projekte, sondern nur die im Januar aktiven. Da gibt es noch den blauen Mohairpulli und die graue Amanda, eine bislang einzelne Spirogyra in Dunkel-Erika. Garn ist fast vollständig vorhanden für einen weitere Jacke und Seiden/Kaschmir/Merino in Grüntönen wartet auf seine Nadeln für das wunderschöne Tuch Les Sillons

Jetzt fehlt die Verlinkung auf den obenen genannten Strickblog. Motiviert zu diesem langen Post hat mich die Seite Auf den Nadeln {Januar}. Ich hoffe, ich konnte etwas zur gegenseitigen Inspiration beitragen.
Jetzt bin ich gespannt auf mich selber, was ich demnächst fertig kriege und ob ich im Fabruar tatsäch wieder einmal blogge.

Bis dahin grüße ich alte und neue Leserinnen herzlich!


 
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