Thursday, August 30, 2012

Baden auf Korsika




   Camping A Stella. Direkt am Meer gelegen.
Sonnenuntergang! 
Genau hier geht es ohne Schuhe rein. Ansonsten warten die See-Igel. Aua.
Anfang Cap Corse, ca. 10 km nördlich von St. Florent.

Ich kenne jemanden, die so glücklich ist, im September nach Korsika zu fahren. Sie wünscht sich Tipps zum Baden im Meer und in Flüssen.

Hier kommt die unvollständige Liste meine Lieblingsbadestellen, gesammelt in den letzten 3 Sommern.

Habt ihr Lieblingsbadestellen auf der Insel?
Ich Wasser-Freundin kann davon gar nicht genug kriegen.



Gleich östlich von L'Ile Rousse.
Parkstreifen an der Straße. Trampelpfad.
Traumhaftes Wasser. 
Blick auf die Insel und manchmal auf die großen Pötte in der Ferne.


Fango-Tal bei Galeria
nahe der historischen Brücke

Auf Korsika gibt es zahlreiche Gelegenheiten in Fluss-Gumpen zu baden und/oder zu schwimmen. Das Wasser ist mal mehr, mal weniger warm. Brrr. 
Hier allerdings ganz wunderbar, ganz sanft. 
Es war das magischste Schwimmen seit langem. Allerdings erst "nach Feierabend". Im September dürfte es die Menschenmassen nicht mehr geben. 




Golo-Tal
Parken östlich vom Col de Vergio in der Kurve Fer a cheval
Wanderweg ausgeschildert Richtung Bergerie
dort links in Tal hoch

Diese absolute Traum-Gumpe ist nach ca. 1,5 Stunden zu Fuß erreicht.
Sonnen auf den Granitplatten.
Rechts oben im kleinen Bild (vergrößert auf Klick) streckt die Paglia Orba ihre Felsen in den Himmel.

Ich träumte dabei von der Gipfelbesteigung der Paglia Orba. Rechts oben im kleinen Bild (vergrößert auf Klick) streckt sie ihre Felsen in den Himmel. 

 Abzweig  bei Pianottuli
20 km nordwestlich von Bonifacio (N 196) 

Dieser Strand hat mir durch die Kombination von Granitkuller und feinem Sand, garniert mit Blick zu den entfernten Bergen, besonders gut gefallen. 
Zwei Zeltplätze sind in der Nähe, die in der Nachsaison bestimmt sehr schön sind. 
Erstaunlicherweise war dieser Strand auch im Hochsommer nicht voll. Vielleicht lag es an der Kälteperiode im Jahr 2011, in der das strandnahe Meer einen Ausflug zu kalten Tiefströmungen gemacht haben muss. Vielleicht ist diese Ecke auch nur nicht so besucht. Ballungen von Hotels und Apartments wie z.B. in der Balagne bei L'Ile Rousse gibt es hier (noch?) nicht. 

 Asco-Tal
etwas weiter hoch als die Zeltplätze und die Brücke

Von meiner Lieblingsgumpe gibt es kein Photo. Spektakulär schön und rot ragen die Felsen in den strahlend blauen Himmel. Beim Planschen kann ich mich nie satt sehen.
Dieses doofe Photo zeigt die Erkennungsmerkmale für den Abstieg zum Fluss mit dem Mast und dem kleinen Feigenbaum.
Hier ist das Wasser noch angenehm warm, weiter oben eher zu kalt.
Das Asco-Tal ist einer meiner persönlichen Favoriten; tolle Felsen, schöne Berge, traumhaftes Wandern, ein netter, einfacher Zeltplatz fast am Talschluss. 

Zonza, direkt am Camping
Zonza, westlich unterhalb vom Col de Bavella
Abzweig Richtung Aullène, ca. 2 km sehr netter Camping auf der rechten Seite

Vom spektakulären Bavella-Pass (klettern! schauen! wandern! staunen!)rauscht linkts ein eher versteckter Fluss hinunter, der mir persönlich zu kalt ist. Trotzdem war es wunderbar, jeden Morgen an der Zeltplatz-Gumpe zu sitzen, zu lesen, den Libellen zuzuschauen.
Auf der Ostseite des Passes fließt der Fluss straßennah und bietet wunderbare Badewannen. 


Küstenstraße D155 zwischen Ajaccio und Propriano
Abzweig kurz südlich hinter Acqua Doria, was nicht viel mehr ist als ein Mini-Supermarkt mit Kaffeebar
und sensationell schöner Aussicht
Dann einen sehr, sehr steilen Sandweg runter. Achtung auf das Auto.

Die ganze Fahrt auf der Küstenstraße kann ich empfehlen. Grün soweit das Auge reicht auf der einen Seite, blaues Mittelmeer auf der anderen.

Ich selber bin schon wieder in Meeresstimmung beim Sichten meiner Photos und freue mich auf das nächste Mal.


G u t e    R e i s e !

wünsche ich nun Isabel und euch allen - sei es in der Erinnerung an eure Unternehmungen, sei es Reisen mit den Augen in Bildern, sei es in der Vorfreude auf Kommendes

Tuesday, August 28, 2012

Alba




Heute Morgen

6.17

Blick beim Kaffeekochen




Tuesday, July 31, 2012

Chardon Bleu



Zurück von einer ausgiebigen Reise, die an einem Kletterfelsen in der Ostalb begann, die sich fortsetzte in der Lindauer Hütte, die einen ausgiebigen Zwischenstopp auf Korsika hatte,  die mit einem entzückenden Tal im Ubaye überrasche, die von dort in die Lieblingsalpen der Dauphiné bei Briancon führte und letztendlich ein Ende in Hanau bei Freunden fand. 


Mitgebracht habe ich Bilder einer besonders bezaubernden Alpenpflanze. Natürlich nicht nur, aber diese wähle ich als erstes aus für Pflanzenfreundin Beate eben aus Hanau.


Die Pflanze ist sehr selten und wächst nur in wenigen Gegenden der Westalpen.

Ich kenne sie unter dem Namen Chardon Bleu, was nichts anderes heißt als Blaue Distel. So dachte Beate erst an die bekannte Stranddistel, was bei mir klick machte zu blauen Alpendisteln.


Diese hier ist aber ganz sanft. Streichelweich sozusagen.

Pflücken natürlich streng verboten, nicht aber vorsichtiges Anfassen.


Die Farbe blau-lila ist wirklich so oder je nach Bildschirm so ähnlich; es ist kein Trick der Kamera oder des Bildbearbeitungsprogrammes. 


Das Chardon Bleu-Paradies ist das Fournel-Tag, ein Nebental der Durance südlich von Briancon in den südlichen französischen Alpen.

Bilder vom Tal sind hier zu sehen und wer des Französischen mächtig ist, bekommt viele Infos zum Lesen.


Am Talende locken Spaziergänge und größere Wanderungen. Auf dem Weg dorthin gibt es (natürlich ;-) Kletterfelsen bis zu 200 m Höhe. Zu besichtigen sind alte Silberminen. 



Den Kaffee zu Stärkung vorher und den Pastis für danach kann man sehr französisch anregend am zentralen Platz in Argentière la Bessée, dem Ort am Taleingang nehmen.


Viele, viele schöne Erinnerungen begleiten mich. Zum Glück scheint hier in Norddeutschland tatsächlich gerade in diesem Moment die Sonne, so freue ich mich umso mehr und neue Reisepläne sind bereits geschmiedet. 
Erst einmal steht die Arbeit an, gestern bekam ich völlig überraschend einen riesigen Blumenstrauß und eine Rede vom Chef zum 25jährigen Jubiläum. Mir war nicht klar gewesen, wie lange ich bereits in diesem Beruf arbeite.

Jetzt habe ich Blumen im Herzen, auf dem Bildschirm und auf dem Küchentisch.
Ein schönes Ambiente zum Auspacken und Aufräumen!

Sunday, June 24, 2012

Ein Jahr Sommerschal




Vor genau einem Jahr mussten sich die (beruflichen) Wege von meiner Lieblingskollegin und mir trennen.

Es gab so manche Abschiedstränen und das Versprechen eines Seidenschals, gestrickt nach dem Muster meines eigenen Sommerschals (der leider gleich beim ersten Tragen verloren ging). Geographisch machte dieses Geschenk eine Reise durch Europa, begleitete das Strickzeug mich in Frankreich, in Spanien, Österreich, in der Schweiz und in Dänemark. Zuhause stricke ich ja eher weniger. 

Fast abenteuerlich gestaltete sich ein Wollproblem: Mein eigener Schal kam mit 100 gr aus, dieser wurde bei gleicher Menge an Seide viel, viel zu kurz. Das einzige was ich geändert hatte, war das Ersetzen einer Lochmusterreihe durch eine glatt rechte.
In Mylys war der Vorrat erschöpft. Das nach diversen Mails direkt bei der Fabrik in Dänemark bestellte Garn wich so sehr vom Farbbad her ab, dass ich es zurücksendete.


Die Rettung brachte meine Annonce bei den Hanseatic Knitters von Ravelry. Maltina erlöste mich von den Sorgen, denn sie hatte noch einen Strang von exakt dem benötigten Farbbad der wunderschönen Seide liegen. 

Vor wenigen Tagen war ein Kaffee- und Sekt- Trinken mit den letzten verbliebenen Grundschullehrerinnen der Schule, die es so nun nicht mehr gibt. Ich bin bereits seit einem Jahr nicht mehr Grundschullehrerin, doch natürlich ging ich zum Treffen und nutzte es, meiner Freundin Dagmar zeitlich passend ihren neuen Schal zu überreichen. Dagmar und ich hatte bereits bei einer Übernachtung mit den 4. Klässlern die Erinnerungen gepflegt. Auch in dieser Runde gab es bei den Umarmungen viele "Weißt du noch ...." und Anekdoten wurden ausgetauscht.



Außer Stricken war handarbeitstechnisch in den letzten Monaten wenig los bei mir, dafür umso mehr mit Reisen, Freundinnen, Sport - und natürlich Beruf und Alltag.

Sehr, sehr bald geht es schon wieder los. In wenigen Tagen werde ich auf der Lindauer Hütte sein. Ich freue mich schon sehr und bin gespannt. Immerhin kenne ich sie bereits von einer Skitour und einer Silvesternacht her. Anschließend wartet die gebuchte Fähre, einmal mehr für eine Sommerreise nach Korsika. 

Ich wünsche an dieser Stelle uns allen einen warmen Sommer mit schönen Erlebnissen und herzlichen Begegnungen. 

Korsika 2011  

Wednesday, May 9, 2012

Hamburg - einen Nachmittag Urlaub





Zwischen all den verlängerten Wochenenden gibt es für mich Glückspilz selbst im Alltag noch einige Urlaubsstunden, nämlich dann, wenn ich Besuch von meiner Schweizer Freundin habe und dann noch das Wetter viel, viel besser als angesagt ist.

Es schien, als ob nur ein paar Tage vergangen sind, seitdem wir gemeinsam den Schnee in ihrer Heimat genossen hatten.

Genau so schön war es heute in Hamburg an der Elbe.









Die ersten Segler treffen ein für den kommenden Hafengeburtstag (der wegen Massenandrang ohne uns stattfinden wird).





Typische Hamburger Barkasse.

Wir allerdings waren mit den Fähren unterwegs, die im Tagesticket des HVV (Hamburger Öffentliche Verkehrsmittel) eingeschlossen sind.

Echt der Hit, sehr beliebt bei Touristen und Hamburgern die Linie 62 von den Landungsbrücken entlang der nördlichen neuen Hafenrandgebäuden, dem Museumshafen von Övelgönne, den alten Kapitänshäuser, dem langen Strand mit dem Findling "Alter Schwede" und dann hinüber nach Finkenwerder.





Meine heutige Neuentdeckung ist die Linie 61 zum Neuhof von den Landungsbrücken, bzw. den Anlegern Dockland und Fischmarkt in den Köhlbrand, immer im Blick die hohe Köhlbrandbrücke.

Ganz wunderbar.




Die Hamburger Landungsbrücken mit links dem Alten Elbtunnel mit den Autofahrstühlen und recht oben meinem Lieblingsplatz vor der Jugendherberge.

Das Bild unten ist nicht etwa irgendwo auf dem Land aufgenommen, sondern eben genau dort - der nördlichste Weinberg, ein kleiner Winzling, aber immerhin. 





 
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