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Tuesday, June 10, 2014

Black spinel in white


Meinen Ausflug ins Nähen von Kleidung erkläre ich hiermit zumindest erstmal für beendet. 
Es hat mir Spaß gemacht und mich zutiefst befriedigt, aus einigen ausgedruckten Blättern von Papier und ein paar Metern glatten Stoffes tatsächlich etwas zu fertigen -  angefangen von der Online-Bestellung in Japan bis hin zu dem Gefühl, technisch dem Ganzen gewachsen zu sein, auch wenn mir manchmal beim Starren auf die Anleitung oder die zugeschnittenen Teile 'schwindelig' wurde.



Durch meine Teilnahme am Japan Sew-Along bin ich für meine Verhältnisse gut am Ball geblieben und hätte heute theoretisch genau die Hose, die ich so gerne hätte.

Leider bleibt es bei der Theorie, denn ich werde sie mit Sicherheit nie tragen. 
Schade nicht nur um die Mühe. Ich würde so gerne auf Hosenkäufe verzichten, weil das mein Leben lang ein Alptraum war und ist.



Soweit es auf den Bilder zu sehen ist, bin ich mit der Black Spinel sogar vom Aussehen her weitgehend zufrieden. 
Doch mir ist die Hose zu eng. So gefühlt knackig auf der Haut mag ich nicht.
Auch ist sie mir (vermutlich) zu niedrig geschnitten. Da ich immer ein über die Hose fallendes Oberteil tragen würde, mag ich am liebsten eine hohe Hosentaille. 
Hier zieht irgendetwas nach unten; ich vermute die Knappheit. 
Das Bündchen habe ich noch nicht drangenäht, aber das würde nicht viel ändern.

Ich vermute, dass mein Stoff nicht der im Schnitt angegebenen Dehnbarkeit entspricht. Vielleicht hätte ich auch einen dünneren Stoff nehmen sollen. Dieser hier entspricht einem leichten Jeansstoff und ist aus Baumwolle mit Elasthan, gekauft im renommierten Fachgeschäft Mahlerstoffe.
Falls ich doch noch irgendwann einmal diesen Schnitt noch einmal nähen würde, würde ich folgendes ändern:
  • dünneren Stoff nehmen, falls es welchen mit dem erforderlichen Stretch gibt
  • das Oberschenkelteil um 2 cm verlängern
  • mir Gedanken um die Verlängerung von eher hüftig zu eher taillenhoch machen.

Ich würde es schade finden, alle Mühe einfach wegzuwerfen.
Falls eine von euch glaubt, etwas damit anfangen zu können, würde ich alles gerne verschicken, incl. Stoffreste, und die Anleitung per mail hinterher.
Die Taschen und die einzelnen Beinteile sind fertig versäubert und abgesteppt. Die Seiten- und Mittelnähte müssen noch versäubert werden. Die Nahtzugabe ist recht knapp, da ich die bereits wegen Weitenzugabe benutzt habe.
Wie zu sehen ist, habe ich unten am Saum bislang nix abgeschnitten; da gibt es also noch alle Möglichkeiten.
Zugeschnitten habe ich nach Größe 42.
Fertige Hosen trage ich um die Beine herum in knapp 40 bei einer Körpergröße von 1,63.
Also, meldet euch gerne!  

Was den weiteren Sew-Along betrifft: Den zweiten Schnitt habe ich bereits bestellt. Falls die Hose ein voller Erfolg gewesen wäre, hätte ich voll Begeisterung gleich weitergemacht. So wende ich mich vernünftigerweise wieder meinen anderen Pflicht- und Interessensprojekten zu. Wenn ich jetzt etwas nähen würde, wäre es nicht die bestellte TAO, trotz des schönen Namens, sondern die einfachere und  berühmte Jacke J. Das habe ich vor, seitdem ich ein sagenhaft tolles Modell bei Seelenruhig gesehen habe. Leinen habe ich seit damals hier liegen und eine Idee zur Gestaltung habe ich seit einiger Zeit auch.
Für jetzt sage ich tschüs Sew-Along, viel Spaß weiterhin allen Teilnehmerinnen und vor allem ein herzliches Dankeschön an Catrin, die diesen Sew-Along initiiert hat und ihn ausführlich begleitet. 

Monday, June 2, 2014

ditt und datt




Viel war los in den letzten zwei Wochen, doch leider wenig Nähen und in der letzten Woche auch kein Bloggen und Kommentieren, so gern ich es auch gemacht hätte.
Mich hat Scharlach "hingerafft". Einfach so, aus heiterem Himmel. Da mochte ich ein paar Tage nicht mal mehr Notebook. Doch Penicillin sei großer Dank ist es längst nicht mehr die schlimme Krankheit, wie ich sie aus meiner Kindheit erinnere.

Immerhin ist sind die zahlreichen Einzelteile schmalen Hose mittlerweile ausgeschnitten. Erste Stichproben auf meiner alten Nähmaschine habe ich auch gemacht. Zum weiteren Nähen werde ich wohl erst an Pfingsten wieder kommen. 

Der Japan-Sew Along bei Tanoshii hat einen enormen Motivationskick bei mir ausgelöst. Gar nicht mal unbedingt zum Nähen von Kleidung nach japanischen Büchern sondern nach Nähen von Kleidung allgemein. Ich bin auf so tolle Blogs gestoßen und und sehe (therotisch) große Möglichkeiten vor mir. Mein Gehirn ist am Planen - das mag es besonders gerne. 
Gemach, gemach, ich kenne mich und stürze mich nicht gleichzeitig in viele neue Aktivitäten zu den Interessen, die ich sowieso verfolge.
Dank dem Sew-Along bleibe ich bei diesem Projekt und verzettel mich nicht. Auch ein schönes Erleben. 


Mir wurde etwas ganz Entzückendes beschert: Eine Woche nach den Mini-Spatzen ging es bei den Blaumeisen ähnlich her. Dieses Baby piepste und schrie nach Mama und Futter. Es dauerte ihm wohl zulange, da kletterte es noch etwas weiter hinaus, breitete die Stummelflügelchen aus und *hops* ging es erst auf den nächsten Busch und dann in die Welt hinaus. Direkt vor meinen Augen! Macht es gut, kleine Meisen. Ja, in Mehrzahl. Prompt kam das nächste Baby zum Loch hinaus. Diesmal kam Mama mit Futter im Schnabel rechtzeitig. 
Mir wurde kalt im Wind. Als ich dicker angezogen zurück zur Eiche kam, war auch dieses Meisenkind ausgeflogen.

Im Spatzenhäuschen ist wieder Betrieb. Ich kann allerdings nicht sagen, ob es zum zweiten Mal in diesem Jahr belegt worden ist oder ob andere Spatzen sozusagen beim Sperrmüll dort sind und sich brauchbare Sachen holen.


Scharlach hin, Scharlach her - das verlängerte Wochenende fand nun einmal statt. Da ich nichts weiter zu tun hatte (nach dem Packen) als auf dem Beifahrersitz zu sitzen, ging es wie geplant nach Dänemark an einen meiner allerliebsten Plätze auf dieser schönen Welt. Das Wetter war phantastisch; wir lebten direkt auf dem Strand. Ganz, ganz oft seufzte ich nur noch: *herrlich*

Monday, May 19, 2014

Japan Sew Along 2014




Seitdem ich blogge und viele schöne Blogs sehe mit unendlich vielen Anregungen, habe ich mir vorgenommen, die Finger vom Kleidungsnähen zu lassen. Nicht, dass ich es mir vom Technischen her nicht zutraue, aber ich verfolge so viele Interessen, dass ich mich (noch mehr) verzetteln würde. So eben nebenbei geht halt nicht.

Früher mal nähte ich schnelle Sommerhosen und Röcke, die ich auch gerne und oft trug. Alles Anspruchsvollere kostete viel Zeit und wurde nicht getragen. Sei es die Stoffauswahl (ich hatte wenig Geld), sei es die Passform (Änderungen kann ich nicht), sei es, dass es einfach nicht für meinem Lebensstil brauchbar war. Es folgten lange Zeiten ohne Nähmaschinen-Betrieb.

In den letzten Jahren nähte ich gelegentlich hingebungsvoll "Nutzloses" (textile.monats.seiten)manchmal die eine oder andere Tasche und aktuell einen kleinen Quilt. Das war's auch schon.

Mein Traum war es allerdings immer, ein paar Schnitte parat zu haben, die genau zu meiner nicht ganz einfachen Figur passen, so dass ich immer, wenn Bedarf ist, mir eine Hose oder ein Top nähen kann. Hosenkauf ist ein Albtraum, schon mein Leben lang.

Jetzt begegnet mir auf einer Surfreise nach Japan bei Yoshimi the flying squirrel (was für ein herrlicher Name!) DIE Hose. Genau die, die ich für meine Tunikas brauche. Gummizug in der Taille - ich trage immer etwas über dem Bund. Eng in den Beinen.

Jetzt ging es schnell. Schnitt downgeloaded. Black Spinel nennt sie sich nach einem Halbedelstein. Auch gut.

Ob am Ende daraus wirklich eine tragbare Jeans wird, weiß ich nicht. Es wäre schon ein großer Zufall, dass ausgerechnet diese Hose passen würde. Ändern geht schlecht, weil das Bein 3-D mäßig mit geformten Knie gearbeitet wird. Ich schau halt mal und vielleicht kriege ich sie wenn nicht im ersten, dann im zweiten Anlauf hin.


Das Zusammenkleben des Schnittes war nicht so kompliziert und ging ganz einfach. Das und die ersten Zuschnitte machte ich während im Fernsehen das Fußballspiel lief. Ich bin Hamburgerin! 

Schwieriger ist es für mich, durch die notwendigen Markierungen durchzusteigen. Die Nahtzugabe ist im Schnitt enthalten, doch wieviel und wo? Schließlich kann ich eine Hose nicht ohne Anzeichnen mit meiner Standard-Nahtzugabe "füßchenbreit" nähen. Irgendwann entdeckte ich in dem ganzen Haufen die vermutlich richtigen Linien und übertrug sie auf den weißen Stoff mit Hilfe von Uralt-Wachs(?)Papier. Die linke Stoffseite liegt auf dem gelben Papier. Mit einem Rädchen wird auf dem Stoff geradelt und so werden feine Pünktchen übertragen.
Was im ersten Angang doof war, dass ich nach Schnittplan das erste Beinteil mit den gedruckten Linien nach unten zuschneiden sollte. So kann ich nachher natürlich nicht radeln, weil ich die Linien nicht sehe. Ich bin nicht fertig und werde ab jetzt so anfangen, dass ich die Linien sehe. Wenn ich den Papierschnitt umdrehe, sehe ich ja die Rädellinien.
Puuuh, so viele Sätze! Langatmig, aber es sind mir sowieso bestimmt die wenigsten gefolgt. Falls doch: Wie haltet ihr es mit Markierungen?

Im Zuge dieser Hose führten meine Surfausflüge mich natürlich weiter und ich kam wieder einmal zu dem deutschsprachigen Blog, der sich mit Nähen nach japanischen Nähanleitungen beschäftigt. 
Ich entdeckte, dass zufälligerweise gerade ein Japan-Sew-Along stattfindet. Also schließe ich mich an und hoffe, dass es passt, auch wenn mein Schnitt nicht aus einem Buch kommt und ich nicht so direkt auf die Fragen eingehe. Doch dank Catrins heutiger netter Worte denke ich, dass es okay ist.
Mittlerweile gibt es einige Posts zu dem Sew-Along und es wurden einige Bücher ausführlich vorgestellt. Ich verlinke hier zu der Vorstellung und dem Zeitplan.  



Jetzt komplett off-topic, aber mir gerade soviel Freude bereitend:

Wer ganz genau hinschaut, sieht im Loch einen Mini-Spatz, der schon ganz neugierig auf die Welt ist. Noch lässt er sich von Mama Spatz zurück ins Nest schubsen und streckt ihr den weit geöffneten Schnabel entgegen für die leckeren Maden. Das Ganze begleitet von ständigen Gepiese. Ich tippe mal, dass morgen nach meiner Arbeit die Jungen ausgeflogen sind. 

This is a post about sewing japanese, the pants pattern "Black Spinel" and  a German sew-along for  clothes inspired by japanese sewing books. 

Tuesday, November 26, 2013

Claire



Was lange währt, wird wirklich gut :-)
Das gilt nicht nur für das Nähen, sondern auch das Bloggen.
Den Schnitt für ihre Claire bekam ich von Frau Machwerk/Griselda ca. Mitte 2010. 
Angefangen zu nähen habe ich für meine Verhältnisse zügig. Hier zeige ich die Oberseiten.
Endgültig fertiggestellt und wie von Anfang an geplant als Geschenk überreicht an meine Hannoveraner Freunde Sabine und Ralf wurde sie im November 2012.
Die Photosession fand am gleichen Schönwetter-Tag statt wie mein Flugzeug-Post.
Heute erscheint die Tasche endlich in meinem Blog.

Sabine und Ralf sind wie ich große Meeresfans. Wir lernten uns am italienischen Mittelmeer vor vielen, vielen Jahren kennen und verbrachten vor wenigen Jahren einen herrlichen Urlaub am französischen Mittelmeer.
Naheliegend, dass ich meine schönen Fische-Stoffe für ihr Geschenk verwendete. Sie waren begeistert von der Tasche und freuten sich sehr.


Spitze aus dem Fundus meiner Mutter.


Auch die Innentasche ist sehr fischig.

 
Dieser thematisch und farblich absolut passende Spielplatz war ganz in der Nähe und damit die passende "Location" für das "Shooting".
A H O I


Zum ersten Mal verlinke ich zum Crea-Dienstag und zu Meertje.

 


Sunday, November 18, 2012

46* sunday - sewing, sewing, sewing


Wochenendstart bereits am Freitag mit dienstlichem Filmbesuch in: 
"Liverpool Goalie - oder: Wie man die Schulzeit überlebt!"
Anschließend erstmalig Lunch mit einem netten Kollegen und später zufälliges Treffen meiner Allzeit-Lieblingskollegin, mit der ich leider nicht mehr zusammenarbeiten kann.

Abends: Vorbereitungen auf den morgigen großen Tag.


Die Idee, den Textilraum auszunutzen für ein Kreativtreffen hatte ich schon lange.
Beim Nordlichter-Bloggertreffen, von Hella und Elisa ins Leben gerufen, wollte ich die Gelegenheit ergreifen zu schauen, wie die Atmosphäre so ist. Eigentlich - denn ich blieb hustend zuhause. 

Was soll's, Frauen mit Nähmaschine oder Stricknadeln können nur nett sein :-)

Also hatte Hella die Kontakte vom Bloggertreffen und ich den Raum und so manches Werkzeug.
Gemeinsam luden wir zum Nordlichter-Kreativkränzchen.


Es war spannend, aufregend und gemütlich. Mit dem Nähen konnte ich erst anfangen, nachdem ich mehr zur Ruhe gekommen war, und brachte nicht viel mehr zustande als ein paar Stäbchen. 
Die aber genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Lecker waren all die Köstlichkeiten vom gemeinsamen Buffet, wohltuend so manche langen Gespräche.

Mehr Bilder und Berichte gibt es bei Miss Margerite und My Mucki.
Danke!


Beim vorbereitenden Kramen fiel mir eine Kiste in die Hände. Alles bereit für eine textile Seite, zusammengestellt mindestens vor 2 Jahren. Oh, oh. So ist es bei mir. Beim Nähen meines Mini-Quilts hatte ich mich nicht einmal mehr erinnert, das WonkyLog schon mal geplant war. 



Von Sonnabend noch so in Schwung blieb alles andere (fast) liegen. 
Nähen - nähen - nähen. 
Endlich einmal wieder den "Flow" des Kreativ-Seins spüren. 




Kurz vorm Dunkelwerden trat ich mich selber (sanft) und dann die Pedalen. 
15 km im nassen Nebel durch die Seeve-Wiesen. 
Klasse das Gefühl danach. Yeah! Ich habe gemacht, was ich mir vorgenommen habe. 

Und auch das noch:
Kürbissuppe kochen. 
Yoga nach dem langen Nähtag. 
Einige Reihen stricken an der Voyager Stole. 
Denken an die Berliner bei ihrem Treffen, vor allem an die, die mich fast mein gesamtes Bloggerinnen-Leben schon begleiten. 
Mich ärgern über Picasa.
Erbauliches Lesen und viel Sinnieren. Genieße das Allein-Sein.
Klettern kommt gleich noch und dann war's das mit einem sehr befriedigenden Wochenende.

Allerseits eine schöne Woche!
Tally

Wednesday, January 11, 2012

Täschchen - zippered pouch




english: please use the translator.

Unbedingt genäht haben wollte ich noch im letzten Jahr. Absolute Priorität einen Sonntag lang.

Ich arbeite in vielen verschiedenen Räumen und bin am besten organisiert, wenn ich mein Büro mit mir herumschleppe, also neben Stiften aller Art auch Tipp-Ex, Tesa, Schere usw.
Will das aber beim Einkaufen usw. natürlich raus aus der Handtasche haben.

Im äußeren oft nicht so schönen Chaos wollte ich etwas "Me" haben, etwas, an dem ich mich freuen kann und auf das ich meine Augen immer wieder lenken kann um zu spüren.
So ist es nun auch.

Besonders viel Übung habe ich nicht, dafür umso mehr schönes Material.
3 Punkte waren klar, alle noch nie vorher gemacht:

zipper flap


Reißverschluss mit bedeckten Enden.


Futter


Komplette Fütterung mit Nähten innen


Boden


Boden in einem Stück, damit das Muster nicht unterbrochen ist.

Breite des Bodens Produkt eines Fehlers, im Zwischenstadium überraschend ein Salmi, jetzt Boots-förmig.
Nicht der Boden sondern die ganze Tasche.

Mache ich nächstes Mal wieder unter Auslassung des Salmi-Stadiums.
Die Tasche steht bestens, an alles ist prima ranzukommen. Nun passend sogar für ein Geo-Dreieck.

Gewendet durch ein Mini-Loch in der Quernaht. Uff. Zweimal, dank Salmi. Doppel-Uff.


Spitze

Photolocation: Natürlich noch "mein" mediterraner Traumgarten. Das Täschen reiste extra für's Shooting mit und durfte ferien-gemäß meine Zeichen-Utensilien tragen.
Jetzt erfüllt es wieder im grauen HH seine guten Dienste.
Oberstoff gelb: Denyse Schmidt / Hope valley (alleine der Name *ach ja*)
Oberstoff grau: Ikea
Spitze: Fundus Tally-Mutter
Futter: mein Fundus

Einlage Oberstoff: Flieselina H 630
Einlage Unterstoff: auch zum Aufbügeln, hauchdünn, Name vergessen, muss ich im örtlichen Stoffeladen sowieso nachfragen, ich zeige immer nur ein altes Stück


Anleitungstipps (auf englisch) vor allem für den Reißverschluss hier und hier
Als Geschenkbeilage bei einer Stoffbestellung mittlerweile in meinem Besitz die Kaufanleitung der Nähkünstlerin von Oh, Fransson. Mal schaun, ob da noch etwas Neues bei rüberkommt.

Saturday, October 1, 2011

joy

english: scroll down



Was mich in letzter Zeit glücklich gemacht hat und weiterhin sehr erfreut:
  • Stoffe streicheln
  • Stoffe auswählen
  • was Neues ausprobieren
  • nähen
  • kleines Teil streicheln
  • nähen
  • größeres Teil streicheln
  • wegen keiner Zeit mehr die Entscheidung, das Angefangene hübsch anzurichten und
  • weiterhin zu streicheln (naja, manchmal, aber die Augen erfreut's täglich im Arbeitszimmer)

What made me happy and still will:
  • fondling fabrics
  • choosing the fabrics
  • trying something new
  • sewing
  • fondling a small piece
  • sewing
  • fondling a bigger piece
  • because of no time anymore the decision to decorate the not yet finished quilt, pretty
  • keep on fondling (well, sometimes, but anyway it's a joy for the eyes everyday in my home office

Friday, September 16, 2011

Fishy mobile by Alisa Burke

deutsch: weiter unten


For once I show not my own work but the work of the so very creative Alisa Burke. I found her, her work and her blog this week because all of the sudden return my urge to grab my colored pencil and my beloved Faber Artist PittPen not for writing but for (kind of) drawing.

I already enrolled in her online class 'Sketchbook delight'.


Ausnahmsweise zeige ich einmal nicht etwas von mir, sondern ein Werk der kreativen Alisa Burke.
Diese Woche entdeckte ich sie, ihre Arbeiten und ihren Blog durchs Surfen. Plötzlich überkam mich nämlich Lust, endlich einmal wieder zu meinen Farbstiften und zu meinen geliebten Faber Artist PittPens zu greifen.
Für ihren online-Kurs 'Sketchbook delight' habe ich mich bereits angemeldet und bin sehr gespannt. (Vor allem ob ich alles mache, ich mit meinen vielen Vorhaben, oh je und oh freu.)

Her newest book is called Sew Wild.

Brandneu ist ihr Buch (auf Englisch) Sew Wild. Auch wenn mein Näh-Stil nicht so wirklich wild ist, sieht es sehr verlockend aus. Nun warte ich aber erstmal auf ihre Tipps zum Zeichnen.


There is a tutorial on SewMamaSew for the above shown fishy mobile. When else to post than this on Friday :-)
More Fish on Friday you can see here.

Bei SewMamaSew findet ihr eine Anleitung für das fischige Mobile.
Wann sonst sollte ich es posten, wenn nicht am Freitag?
Mehr Fisch am Freitag gibt es hier.

Enjoy!
Viel Spaß!



Friday, August 26, 2011

Tasche mit Fisch



Applizierte Fische (Vliesofix, Nähmaschine), Wellen und knötchengestickte Luftblasen.

Mein Selbermach-Thema sind zur Zeit kleine Taschen und ähnliches - als Übung und für mögliche Unterrichtsprojekte.

tote bag linen

* Oberstoff je nach Wunsch mit Vlieseline verstärken
* Oberstoff Seiten schließen
* Futter Seiten schließen, dabei an einer Seite eine Lücke lassen
* Henkel herstellen
* Henkel-Kante an Oberstoff-Oberkante stecken
* Oberstoff-Säcken in Futtersäcken stecken, rechte Seiten dabei aufeinander.
* an oberer Kante zusammennähen.
* durch Lücke im Futter wenden
* bügeln. Ich habe das Futter einige mm auf der Oberseite hervorblitzen lassen.
* absteppen.


So eine Tasche mit Fisch passt zu Anja Riegers Freitagsthema. Hier gibt es mehr davon: click





Tuesday, February 15, 2011

Me Made Februar 15 - Cape Mantel



Jetzt ist tatsächlich mein Cape-Mantel einmal im Alltag ausgeführt worden.

Genäht habe ich ihn im letzten Jahrzehnt(?) irgendwann zwischen den Jahren.
Als Trost für einen nicht stattgefundenen Skiurlaub gönnte ich mir ein edles Kaschmir/Wollgemisch in einem herrlichen Lila.




Der Schnitt kommt aus einer Burda.
Das Nähen war einfach, doch wie früher so oft, habe ich die letztendliche Fertigstellung der Tally-Mutter zu verdanken. Ich liebe Taschen - doch weil es dauerte und dauerte, hörte sie auf mein "Flehen" und nähe sie mir an.

So alt der Mantel, so aktuell ist die Farbe. Ich sach ja, bloß nicht alles wegschmeißen ;-)



Toll an der Me Made Aktion sind die Photo-Serien, die ich jetzt von mir habe. Wenn ich nicht selber aus der Hand rückwärts knipse, kriegt meine Kamera jemand in die Hand mit der Ansage: Mach einfach viele Photos, dann passt schon was. Hier war es der Hausmeister :-)

Genau über'm Kopf ist übrigens mein Textilraum.

Mit diesem Post verabschiede ich mich aus der Me Made Februar Aktion von Catherine. Es war sehr schön, ich werde auch weiterhin, wenn auch eingeschränkter, in anderen Blogs stöbern. Doch bei mir stehen jetzt andere Dinge schwerpunktsmäßig an.

Vielen Dank an Catherine, vielen Dank für die netten Kontakte, für die interessanten Posts anderer Bloggerinnen, für die herzlichen Kommentare hier bei mir.

Monday, June 28, 2010

Zum Posen an die Ostsee



Bereits vor einigen Wochen erreichte mich ein Päckchen vom Bodensee. Die Freude war groß, doch gezeigt werden konnten die tollen Kleidungsstücke noch nicht.

Sommerwetter, Sonntag und ein Photograph an der Hand: Morgens keimte die Idee, zum Photoshoot an die Ostsee zu fahren. Mittags wurde die Location ausgesucht und nach einigen Stunden am Strand war es dann soweit.



Die Nähkünstlerin Ellen zeigt hier ihre eigene Version des gleichen Schnitts.



Hier ist nun mein Wunschtop ♥
Mein absolutes Lieblings-Shirt, schon oft auf meinen Reisephotos zu sehen, ist nicht mehr so dolle, so war mir sofort klar, was ich als Wunsch nenne als Ellen mich so lieb fragte.
Ein Brief mit dem alten Top flog von Hamburg an den Bodensee, der Schnitt wurde abgenommen, es flog zur schnellen Benutzung gleich wieder zurück.



Und hier ist Lieblingstop reloaded.
Ein feiner geringelter Jersey in herrlichem Grün als Bustier, darüber in Schokolade das Überhemd.

☼☼☼danke☼ ☼ ☼




Friday, May 7, 2010

Fish on Friday



Fisch mag es nass - ich nicht! Drum verschwinde ich ganz schnell ins gemütliche Häuschen und mache mich ans Weiternähen.
Fish like it wet - not me.
I hurry inside back to my sewing machine.



Mehr Fischiges
- more fish: bei Anja Rieger

Wednesday, April 21, 2010

Company for a sunny day



(Die Anleitung ist klar geschrieben und hat viele brauchbare Zeichnungen. Achtung: bei rechte Seite/linke Seite mehr auf die Logik, als auf den Text achten).

Pattern: Patchwork Bag by Amy Butler from the book In Stitches.

patchworkbag 2

Eine reine Freude, die Tasche zu nähen. Ich mag Details wie die Enden am Reißverschluss.
Erst recht eine Freude, weil die Stoffe so schön und qualitativ hochwertig sind.


Look at the detail near the zipper end. The fabrics are of very good quality and look. Very satisfying to work with them.


patchworkbag 3

Stoffe: überwiegend aus Amy Butler's Serie "Daisy Chain"
Futter: örtlicher Stoffladen
Einlage: Thermolan

patchworkbag 4

Griffe um 12 cm verlängert.

Handles prolonged by 5 ''.


patchworkbag 5


Reine Freude auch beim Posen ;-)


sunny life

Reine Freude, oder besser Erleichterung, beim Beine hochlegen.
Ich konnte dem Wetter nicht wiederstehen, musste endlich einmal raus.
Natürlich auch, um die Tasche spazieren zu führen :-)



- Location -
Bag: Garden of my friends
Posing: Hannover / Maschsee

Friday, April 9, 2010

Mini Quilt "Sparkle" - Mini Quilt "gute Laune"



I always wanted to make a quilt with taking my time to study all techniques, some of them rather new to me. Exactly in this week with more time on hand (due to an injured foot, what a 'joke') I saw a mini quilt sew-along at Sew, Mama, Sew!
Mini Quilts are my main interest and I was happy that at the same time WhipUp is featuring a month full of informations on mini quilts.
I followed the instruction given by Elizabeth Hartman, who is offering all kinds of great quilting tutorials on her blog Oh, Fransson!. Thanks!

Schon lange wollte ich ganz in Ruhe einen Quilt nähen und dabei mir alle Techniken aneignen, die ich noch nicht kannte. Sowohl bei Sew, Mama, Sew! als auch bei WhipUp gibt es gerade jetzt Mini Quilt Wochen inclusive einer kleinen Anleitung von Oh, Fransson, die auf ihrem Blog tolle, klare Tutorials zu allen möglichen Quilt-Techniken gibt. Die Verlinkungen sind alle im englischen Teil zu finden.
Zeit habe ich ja gerade und dank meiner Yoga-Übung schnitt ich alle Teile auf einem Bein stehend zu, das mit dem kaputten Fuß parkte hoch auf dem Tisch. Gleiches beim Bügeln. Nur beim Nähen musste der Fuß ran und Pausen musste ich mir viele gönnen.

mini quilt sparkle binding

Mostly I used her information for putting on the binding. Except that I machine stitched the binding instead of sewing by hand. I don't mind sewing by hand, in fact I do quite a bit of sort-of embroidery on my textile pages. But for a quilt that is exclusively machine sewed anyway I rather quit that part.
Rita from RedPepperQuilts is giving good hints. Thanks!

mini quilt sparkle detail

I called this MiniQuilt "Sparkle" . This fabric is part of a pre-cut stack, but I can't recall it's name. It has to do with celebrating live and healing. I showed more of it in this post about a hand pieced mini quilt.


Ich habe diesen Quilt "Sparkle (Funkeln)" genannt, nach dem einen verwendeten Stoff. Leider weiß ich den Namen der Serie nicht mehr. Davon habe ich verschiedene vorgeschnittene Quadrate, die ich bereits in einem Mini-Quilt in japanischer Handnähtechnik verwendet habe. Auf gut Deutsch: Es ist mein Gute-Laune Quilt.
Ich freue mich so sehr, endlich so einen gemacht zu haben. Wenn ich könnte, würde ich einen Freudentanz hinlegen.
Vom technischen her könnte ich jetzt einen großen Quilt nähen, doch erstens habe ich zuviele andere Projekte und Interessen und zweitens würde ich ihn eher nicht gebrauchen.
Kuschelig ist er sowieso nicht geworden. Ich weiß nicht, ob es am Baumwollfutter liegt oder am recht engen Maschinequilten. ???
Meine "Gute Laune" hängt bereits im Arbeitszimmer und erheitert mich sehr.

sewing room

As soon as it was finished this noon I put it on it's final place. So happy with it! I would make a dance of joy if I could.
So many times I admired those quilts shown on flickr and in the blogs and now I have my own.
Technical I'm all set for a big quilt, but that won't happen. I don't have the time (too many other interests :-) and I wouldn't use it anyway.

One question is left. I so often read about snuggling into a cozy quilt. My piece is all but cozy. I can't imagine using it for wrapping myself into one. I used cotton batting. Maybe it is because of this or because of the quilting. On the back I used cotton anyway instead of the planned linen to make it more cozy friendly, but still I wonder.


 
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