Tuesday, May 3, 2011

9. Kreativtag ::: fleurs de printemps :::




Herzlich willkommen zu FlowerPower, dem 9. Kreativtag von Ellen mit ihrem schönen Blog *seelenruhig*.
Ellen hat die Gabe immer wieder Verbindungen zwischen den Bloggerinnen und Bloggern herzustellen. Ein herzliches Dank geht an diese besondere Frau, zu der eine Herzensverbindung über unsere Blog entstanden ist.
Ich freue mich auf bekannte und neue Teilnehmerinnen.

Meinen Besucherinnen wünsche ich eine schnellere Internetleitung als ich sie habe, denn mein Beitrag ist sehr photo-lastig.
Wer Lust hat, möge es sich gemütlich machen bei einer Tasse Kaffee oder Tee, oder wie ich selber heute Abend, mit einem Glas Wein. Dann werde ich den ersten Blick in all eure Blogs werfen und es sicherlich im Laufe der nächsten Tage fortsetzen.

Eigentlich hatte ich mich schweren Herzens bereits für diesen Tag abgemeldet, wollte ich nämlich schon wieder meiner Reiselust nachgehen.
Wieder einmal verschlug es mich in eine meiner absoluten Lieblingsecken dieser schönen Welt, nämlich der Provence.
Nach einem bezaubernden Vormittag inmitten von Blumen und meiner Kamera in der Hand, im Kopf schon ein Post formulierend, machte es *klick*.
Ein Blumenpost - das ist doch was für FlowerPower.



Dieses Bild widme ich gleich unser Gastgeberin, weiß ich doch, dass Mohn eine ihrer Lieblingsblumen ist.
Hier ist es ein besonders zartes Gebilde des wilden provencialischen Mohns, der dort im Frühjahr überall wächst.
Ellen hat ihn bestimmt sehr, sehr häufig gesehen.


Schnell war meine Aufmerksamkeit nicht nur bei den filigranen Gebilden selber sondern mindestens genauso bei den zahlreichen Besuchern.


Die Namen der meisten Blumen kenne ich nicht, sonst hätte ich sie euch gerne aufgeschrieben.
Früher habe ich es einmal als Projekt gesehen, die Namen (von Alpenblumen) in Bestimmungsbüchern zu suchen. Das war auch ein toller Urlaub.
Mittlerweile ist es mir einfach genug, inmitten von ihnen zu sein.


Hier einmal ohne Besuch, dafür mit ungebrochener Strahlkraft.


Die Hummeln wollten sich partout nicht mit der Linse einfangen lassen. Es war geradezu ein Tänzchen, dass ich zwischen den Zistrosen aufführte. Erst als ich loslies und einfach so meine Bilder machen wollte, setze sich eine genüßlich direkt vor mich hin.

Ja, so ist es häufig im Leben.



Auch ohne Bunt faszinierte mich diese Blume.


Spinnen, Käfer, Krabbeltiere - eine Insektenforscherin hätte ihre helle Freude.


Diese Blume bestach mich mit ihrer aufrechten Haltung. Dieses war nicht nur das Thema eines Teils meiner meiner Reiseliteratur, sondern auch ein Teil meiner Praxis.


Die magischsten Bilder habe ich von dieser Blume mit ihrem delikaten Farbenspiel. Schaut alleine auch auf die Härchen am Grün!
Ich könnte einen ganzen Post füllen mit ihr füllen!


Der Wetterbericht war bekannt: Schlechter als in Hamburg. Wir wagten - und erlebten neben manchem für die Blumen erfrischen Schauer viel mehr Sonne als erwartet. Zum Glück!


Die Photographin bei der "Arbeit".


Alle bisherigen Photos entstanden in der Nähe dieses bezaubernden provenzialischen Dorfes bei unserem Schlafplatz in den Hügeln und Felsen von Sainte Baume.


Betört wurde ich vom Duft dieser Blüten. Ich habe keine Ahnung um was es sich handelt. Der Duft erinnert mich an die Orangenhaine, durch die ich in Marokko radelte. Häufig dienen die Büsche als Hecken in den Ortschaften.
Von dieser Pflanze hätte ich doch gerne den Namen gewusst.


Hier ist es ein wenig zurechtgestutzter Busch in meiner Lieblingscalanque Morgiou.
Oben ist die Cret St. Michel zu sehen, deren Felsen ich im Laufe der Jahre immer wieder mit den Händen erforscht habe.


Nun bin ich bei einer anderen Gattung von Mittelmeergewächsen angelangt.
Sind diese Mini-Oliven nicht schnuckelig?


Rosmarin scheint ständig zu blühen. Normalerweise kenne ich ihn im Oktober gleichzeitig mit der dort wachsenden hohen Heide blühend.


Wilder Thymian.


Beim Sammeln der Kräuterschätze auf dem Cap Canaille zwischen Cassis und Ciotat.


Dieses Bild bringt mich zum Grinsen, deshalb zeige ich es.
Ich sehe nämlich tanzende Gespenster:-)

Das allerletzte Photo, mit dem ich mich auch verabschieden möchte, ist mein persönlich Liebstes, zeigt es doch den kleinen Hafen von Morgiou unterhalb dieser besuchten Blüte.


Monday, May 2, 2011

fang das LICHT ein! - catch the LIGHT *CW By the sea*

english: in between


Ja, ich war schon wieder unterwegs - ein paar freie Tage um Ostern herum kann ich Reiselustige doch nicht einfach so vorbeiziehen lassen.

Yes, I have been travelling once more - some free days around Easter were just too tempting.



Zurückgekommen nach langer Fahrt warf ich einen schnellen Blick in meinen Blog-Reader und nahm am Rande Nic's (Luzia Pimpinella) Photoaktion wahr:
Beauty is where you find it.

Diese Woche mit "Fang das Licht ein."
Heute beim Durchschauen meiner Bilder kam mir bei diesen 3 ihr Aufruf in den Sinn und nun sind sie halt online.

Coming back after a long ride I had a quick look through some blogs and noticed Nic's (Luzia Pimpinella) theme for photography :
Beauty is where you find it.

This week's topic is: Catch the Light!

Scrolling through my pictures and seeing these 3, I was reminded of her post and so they are online :-)




Die Schönheit fand ich wieder einmal in meinen geliebten Calanques am Mittelmeer - in direkter Nähe zur Großstadt von Marseille, die übrigens Hamburgs Partnerstadt ist.

The beauty I found not for the first time in my beloved Calanques at the Mediterrenean - close to the huge city of Marseille, which is btw the partner city of Hamburg.

------------------------------------------------------------------

Due to other prioritys I didn't participate in Corner View for quite a while, but for sure I always had the return in my mind, since I enjoyed it so very much.
My blog friend Francesca announced this weeks CV already and look - what a coincidence:

*By the sea*

So please, CV readers, take this post this time not for a belated, but for a be-earlied Corner View, posted from Hamburg, showing one of my most favorite corner of France.

More sea views can be enjoyed when you follow the links in the comments to Franscescas Post: *splash'n click*



Thursday, April 21, 2011

Stand der (textilen) Dinge



Ja, ich verfolge noch immer mein Projekt von vor 2 Jahren, m.f.p. (monthly.fabric.pages), textile.monats.seite.
Letztes Jahr stichelte ich die April-Seite, doch die Inspiration und die Lust verließen mich für die Randgestaltung. Dieses Jahr ist die Idee da, doch die Zeit leider nicht. Letzteres gilt genauso für ein ausführliches Post, das diese Seite eigentlich verdient hätte mit all den dazugehörigen Links. Immerhin ist die Kante schon angenäht und der Rest ist reine Fleißarbeit mit der Hand. Das kann ich später so nebenbei machen; also bin ich hinsichtlich der Fertigstellung ganz gelassen.
Alleine für den Kreis mit dem Monatsnamen fehlt mir noch etwas. Ich stelle mir eine Perle o.ä. vor oder vielleicht eine Miniaturblume gehäkelt aus einem Faden Stickgarn.

Die gelben Stecknadeln dienen eigentlich nur der provisorischen Befestigung, doch sie gefallen mir so gut, dass ich später nach dem Nähen schauen werde, ob ich die Kante noch verzieren werde.


Jetzt komme ich zu einem Teil, der mich ein bisschen traurig macht.
Schon immer nehme ich mit Begeisterung an Ellens Kreativtagen teil.
Da ich Ende März sowieso eine riesige Lust hatte Blumen zu gestalten, traf ihr diesmaliges Motto genau.
Doch jetzt schickte ich ihr eine Absage, weil es es einfach nicht schaffe. Weder meine Sachen fertigzustellen, noch ein schönes Post zu verfassen, noch mich angemessen mit Blogbesuchen und Kommentaren zu beteiligen. Die Kreativtage sind für mich immer Connection gewesen.
Auf die Schnelle und mal eben so mag ich mich nicht beteiligen.

Statt dessen zeige ich hier 2 angefangene meiner blumigen Projekte, von denen ich mich am Ersten auch einfach so freue und das Zweite sicher noch fertig wird, halt nur nicht jetzt.

Hier ist ihr Aufruf für FLOWER POWER. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und allen Besuchern viel Vergnügen!


Häkeln und ich ist so eine Sache. Ich mag Gehäkeltes nicht und mein ganzes Leben bin ich Strickerin. Doch bereits letztes Jahr verbrachte ich eine lange, schöne Sommerwoche damit.
Dieses Jahr begegnete ich einem Photo und ich wusste: Das will ich machen. Es stellte sich heraus, dass es die African Flower war, die mich so begeisterte. Ursprünglich erschien das Muster in einer südafrikanischen Zeitschrift. Heidi Bears schrieb für das Internet ein Tutorial. Ich hangelte mich auch noch an einer anderen Anleitung entlang, deren link ich leider nicht mehr parat habe, ggf. reiche ich ihn nach.
Zu meinem lachenden Erstaunen stellte ich fest, dass ich vor längerem bei einer meiner Blogbekannten, FuoriBorgo, bereits dazu kommentiert hatte. Allerdings waren es damals eigentlich eher die Farben, weil, wie gesagt, Gehäkeltes und ich .....


Meine Idee war, etwas blumige Erheiterung in mein Leben zu bringen.
Erst dachte ich daran, einige Baumstämme in meinem Anfang April noch kahlem Waldgrundstück damit zu umbinden. Meine Phantasie trug mich fort und ich sah auf meinem Arbeitsweg bereits viele Bäume der zu durchfahrenden, tristen Waldstücke geschmückt damit und vielleicht auch den einen oder anderen Verkehrs- oder Brückenpfosten. Mein Grinsen im Gesicht auf der ungeliebten Fahrt zur Arbeit erheiterte mich schon beim Gedanken daran, doch es blieb bei der Phantasie.



Jetzt komme ich zur Unvollendeten. Eine Tasche soll es werden. Den Schnitt habe ich fertig, genau wie fast alle Zuschnitte. Die Teile, die es brauchen, sind bereits mit Vlieseline hinterbügelt, eine Einlage gibt es auch schon.
Lange lagen die Teile zurechtgelegt in meinem Allzweck-Zimmer und ich schaute ständig drauf. Wieder erfreute ich mich an den Farben, an den Stoffen.
Vermutlich ist es das Planen und das Material, was mir wirklich die Freude macht. Ja ich sollte es zugeben, dass letztendliche Machen und Fertigstellen ist manchmal gehöriger Stress, bzw. Druck an mich selber.
Die Befriedigung danach ist oft schön, doch manchmal zweifel ich, ob ich mir diesen Druck wirklich in meiner Freizeit machen sollte und will.
Wie so vielen im Leben (in meinem jedenfalls) ist es eine Gratwanderung.

Schmücken möchte ich die Tasche mit kleinen gehäkelten Blumen. Wo ich sie aufnähen werde, werde ich ausprobieren. Im Augenblick schwebt mir der Übergang Henkel/Körper vor.




Jetzt bin ich froh, endlich wieder gebloggt zu haben. Auch wenn das Blogleben z.Zt. etwas zurückgetreten ist, möchte ich nicht ganz den Anschluss verlieren.
Manche Stränge per email oder per Blog gäbe es auch noch zu verfolgen, doch für diesen Monat verbleibe ich mit frühlingshaften Grüße und wünsche allen meinen Leserinnen

eine fröhliche und sonnige Osterzeit

T a l l y


Thursday, March 10, 2011

Colores en Buenos Aires




Buenos Aires has not only bright colors but this is what hit my eyes most, coming from the grey winter skies of North Germany.
Hopefully these pictures will also enjoy the eyes of my visitors.
3,5 days strolling and riding through B.A. - so many impressions I were soaking in.


Buenos Aires besteht längst nicht nur aus bunten Farben, aber die sauge ich intensivst auf, vermutlich weil ich direkt aus dem grauen norddeutschen Winterambiente kam.
3,5 Tage rumschlendern und Fahrrad fahren in B.A. - jetzt bin ich voll mit Eindrücken.
Diese Bilder habe ich ausgesucht, um damit hoffentlich auch meinen Leserinnen und besonders Tallymutter eine Freude zu machen.
Los geht's:

bicicleta naranja

Mein Fahrrad, mit dem ich gestern die Stadt erkundete, die nach dem langen Wochenende wieder voll von Leben, Lebendigkeit, Menschen, Verkehr war. Mein Gastgeber musste auch wieder arbeiten, so düste oder besser glitt ich endlich mal wieder per Rad durch ein fremdes Ambiente.

street corner

Beliebige Straßenkreuzung in Richtung Innenstadt.

candle manufactur

Kerzenmanufaktur in Palermo, dem angesagtesten Stadtteil für kreative Kleinkünstler, Boheme, Straßencafés.

market

Markthalle in San Telmo

wall painting

Immer wieder gibt es große Wandmalereien zu sehen. Manchmal politisch, manchmal einfach bunt und mehr oder weniger schön.

bridge

Rosa ist eine gern genommene Farbe, nicht nur für Brücken, auch für Häuser und manchmal sogar Autos. Vielleicht, weil es so schön zu den Seidenbäumen meines letzten Posts passt.

street corner II

Noch ne Straßenkreuzung in der Nähe des Plaza Italia.

pedalo

Tretboote in der Grünanlage beim Plaza Holanda.

2CV

Übrigens, hier bäumt sich der Sommer gerade noch einmal auf mit 34°.
In Hamburg gerade nicht vorstellbar, zog ich bei der Radtour gestern die Air-Con Cafés deutlich vor, um Kraft für neue Abenteuer zu schöpfen.
Heute mache ich "Ruhetag" mit Sachen sortieren, Notebook und Swimming-Pool.

Demnächst berichte ich von einer merkwürdigen und einzigen Ausstellung, die ich in B.A. besucht habe und vom zweitschönsten Geschäft der Welt.

Bye, bye für diesen Post.
Morgen geht es im wahrsten Sinne des Wortes in die Pampa.


Herzliche Grüße
Tally

Monday, March 7, 2011

Hola! Argentina!




My skitouring partner and oldest friend couldn't go to the Alps with me this year, so I followed him to the other side of the world. Greetings from Buenos Aires!

Den deutschen Frühlingshauch übersprungen, gepackt bei Schneeresten, gelandet im örtlichen "Herbst" bei 30
° Grad Sommerwetter.

autopista

Wenn mein langjähriger Skitourenpartner und ältester Freund nicht mit mir wie immer im März in die Alpen fahren kann, muss ich ihm halt auf die andere Welthalbkugel folgen :-)

Buenos Aires

Für neue Abenteuer war ich gleich bereit, weil Stress (positiver und negativer) und viele Arztbesuche (geplante und leider unerwartete) mich vor Erschöpfung den langen, langen Flug seelig verschlummern ließen.

Markt Recoleta

Schon oft auf seinen Facebook-Seiten gesehen, fand ich mich Sonntag Nachmittag auf dem bunten Kunsthandwerker Markt Recoleta wieder.

O-Saft

Ein Augenschmaus die Farben, die Vielfalt der Menschen.

gummibaum

Die Bäume! Faszinierende Gestalten. Hier der größte Gummi-Baum der Welt. Ja, Ableger davon kamen die beliebten Geschöpfe der 60er. Auch bei uns stand so'n Teil im Treppenhaus.

unbekannter baum1

Was mag das für einer sein?

verkaufer

Kunsthandwerkermarkt bedeutet für mich natürlich höchste Aufmerksamkeit.
Es gab wirklich ausgefallene Sachen und viele Künstler strahlten die Freude zu ihren Werken aus.

Lederschmuck

Blätter, Mais, Holz aufgetragen ergibt Haarschmuck und Anstrecknadeln.

Makramee Verkäuferin

Filigraner Makramee-Schmuck. Meine neue Kette muss ich mal extra zeigen.

slacken

Draußen sein, zusammen sein, Spaß haben wie auch immer. Hier beim Slacken zwischen Palmen.

Bulli

Bulli eines Künstler-Freaks. Ach ja...

Ornagen-Mann

orangen mann 2

Mmmmmh, herrliche Erfrischung bei der ungewohnten Wärme. Mit Hingabe zubereitet.

Band Livity

Klasse, Live-Band, bei Reggae-Klängen kommt nicht nur bei mir Tanzlust auf.

Recoleta in der Daemmerung

Langsam senkt sich die Dämmerung. Die Bäume treten mit ihrer Silhouette nochmal besonders hervor; die riesigen Wurzeln sind beeindruckend.

kirche


Ein wunderbarer Nachmittag zum Reiseanfang geht zu Ende.

Herzliche Grüße
Tally





 
W